Die 5 größten Ärgernisse von Landwirten in Bezug auf ihre Lieferanten.

Niederländische Landwirte ärgern sich am meisten darüber, dass sich ihre Lieferanten nicht an die getroffenen Vereinbarungen halten. Für ein Drittel der Landwirte ist dies das größte Ärgernis. Beharrlichkeit oder Quengelei stehen auf Platz 2, dicht gefolgt von unangekündigten Besuchen.

Das viertgrößte Ärgernis stellt für die Landwirte die Tatsache dar, dass sie sich von ihren Lieferanten nicht ernst genommen fühlen. Auf Platz 5 stehen Lieferanten, die ungenaue oder unvollständige Informationen erteilen. Diese Liste der 5 größten Ärgernisse ergab sich aus einer Studie, die CRM Partners NL, Experte im Bereich der Implementierung von Microsoft Dynamics CRM im Agrarsektor, durchgeführt hat und im Rahmen derer Landwirte dazu befragt wurden, woran sie sich in Bezug auf ihre Lieferanten am meisten ärgern.

Auf die anschließende Frage, was ein Grund für die Beendigung der Geschäftsbeziehung zu einem Lieferanten sein könnte, nannten die Landwirte die Nichteinhaltung von getroffenen Vereinbarungen. Das Kriterium der schlechten Qualität und des Preises zählt zwar nicht zu den 5 größten Ärgernissen, kommt jedoch ebenfalls als Grund für die Beendigung der Geschäftsbeziehung zum Lieferanten in Frage.

Herman Bodewes, verantwortlich für das AgriLab bei CRM Partners NL: „Bei der engen Geschäftsbeziehung, die Landwirte zu ihren Lieferanten pflegen, entstehen hin und wieder Reibungen. Aber kein Lieferant möchte, dass sich ein Kunde über ihn ärgert. Im Hinblick auf die derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklungen nimmt die Bedeutung von Customer Relationship Management zu. Dies gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für den Agrarsektor. Die Frage ist daher, wie Lieferanten die besondere Beziehung zu den Landwirten gestalten. Aus unserer Studie geht hervor, dass Lieferanten des Agrarsektors noch immer viele Chancen im Hinblick auf die Pflege von persönlichen Beziehungen zu Kunden aufgreifen können.“

Herman Bodewes ist Account Manager bei CRM Partners.
veröffentlicht am 15 September 2014

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